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Im Gegensatz zu anderen Organen wie dem Herzen verfügt die Leber kaum über das „Warnsystem“ Schmerz. Aber es gibt durchaus Anzeichen, die Alarmsignale für eine mögliche Lebererkrankung sein können: Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Abgespanntheit, Übelkeit, Verstopfung, Druck im rechten Oberbauch oder Juckreiz. Bei solchen Symptomen sollte deshalb stets ein Arzt aufgesucht werden, um eine sichere Diagnose zu erhalten und eventuell frühzeitig eine Behandlung zu beginnen.
Was ist eine Lebererkrankung überhaupt?
Die Leber ist für zahlreiche Stoffwechselvorgänge, die Entgiftung und Ausscheidung körperfremder und -eigener Substanzen sowie die Gallenproduktion zuständig und erfüllt darüber hinaus weitere wichtige Aufgaben, auch für das Immunsystem. Über 500 Aufgaben hat sie Tag für Tag zu erfüllen. Das gelingt nicht mehr optimal, wenn durch eine Erkrankung Leberzellen zerstört werden. In einem solchen Fall ersetzt der Körper die Zellen durch nutzloses Bindegewebe. Dadurch wird die Durchblutung der Leber beeinträchtigt. Ein gefährlicher Teufelskreis kann entstehen. Die Folge einer solchen chronischen-entzündlichen Lebererkrankung („Hepatitis“) kann eine Leberzirrhose (Schrumpfung der Leber) sein, die sogar lebensbedrohlich werden kann.
Wie Lebererkrankungen entstehen
Zu den häufigsten Erkrankungen der Leber gehören von Vergiftungen herrührende („toxische“) Leberschäden, Hepatitis und Leberzirrhose.
Toxische Leberschäden entstehen unter anderem durch Pilzgifte, bestimmte Lösungsmittel und Lacke, Pflanzenschutzmittel und manche Genussmittel. Ursachen einer chronisch-entzündlichen Lebererkrankung können Infektionen (z. B. Gelbsucht), starker Alkoholkonsum oder der Missbrauch von Drogen oder Medikamenten sein. Da die Leberzirrhose eher ein Ergebnis von verschiedenen Lebererkrankungen ist, gibt es für sie keine einheitliche Ursache. Eine Schädigung der Leberzellen, egal welcher Ursache, führt zu ihrer Entzündung. Aus einer Hepatitis kann eine Leberzirrhose entstehen, die lebensbedrohlich sein kann. Auch die Hepatitis-Infektion an sich kann sehr gefährlich werden.
Pflanzenkraft für die Leber
Als Hilfe, Unterstützung und Schutz bei Lebererkrankungen haben sich natürliche Extrakte aus den Früchten der Mariendistel besonders bewährt (hepa-loges®). Eine Behandlung mit dem darin enthaltenen Wirkstoff Silymarin hält das Fortschreiten der Leberzerstörung auf, regt die Neubildung von Leberzellen an und macht den Betroffenen schneller beschwerdefrei. Vor allem Personen, die mit Giftstoffen arbeiten, sollten sich um einen vorbeugenden Leberschutz (z. B. durch Extrakte aus Mariendistelfrüchten – siehe hepa-loges®) kümmern. Das betrifft Maler, Chemiearbeiter, Gärtner und alle anderen Menschen, in deren Arbeitsumfeld Stoffe auftreten, die toxische Leberschäden verursachen können. Bei der Behandlung von Lebererkrankungen sollten die vom Arzt verschriebenen Behandlungsmaßnahmen durch eine zweckmäßige Ernährung unterstützt werden. Sie sollte reich an Ballaststoffen sein, allerdings sollte die Zufuhr von Kohlenhydraten (Obstsäfte, Süßigkeiten, Kuchen) vermindert werden; Milch, Käse, Fleisch sind erlaubt. Speisen und Getränke, die häufig Probleme bereiten (Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit), sollten gemieden werden. Eventuell vorhandenes Übergewicht sollte langsam auf Normalgewicht gebracht werden.
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