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Wechseljahre

Wechseljahre

Die Wechseljahre der Frau, das sogenannte Klimakterium, beginnen allmählich meist zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr. Eingeleitet werden sie durch eine nachlassende Funktion der Eierstöcke. Es reifen immer seltener Eibläschen (Follikel) heran und folglich nimmt die Produktion von Geschlechtshormonen (Östrogen und Progesteron) in den Eierstöcken ab. Gleichzeitig steigt im Blut die Konzentration von Hormonen der Hirnanhangsdrüse, die die Reifung von Eibläschen in den Eierstöcken periodisch anregen und deren Ausschüttung normalerweise durch Östrogen und Progesteron gehemmt wird. Irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem es zum letzten Mal zu einer Periodenblutung, der Menopause, kommt. Auch nach diesem Zeitpunkt geben die Eierstöcke die Hormonproduktion niemals ganz auf, allerdings sind die Östrogenspiegel deutlich erniedrigt. Den Zeitraum, bis der Körper sich an die Hormonumstellung gewöhnt hat, bezeichnet man als Wechseljahre. Dieser Zeitraum kann zwischen 5 bis 10 Jahren andauern. Etwa zwei Drittel aller Frauen leiden unter Wechseljahresbeschwerden, nur ein Drittel hat keine Einschränkungen.

Beschwerden


Zu den Beschwerden gehören u. a. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung, Reizbarkeit,  Ängstlichkeit, depressive Verstimmung, trockene Scheide.

Hitzewallungen sind die wohl häufigsten Beschwerden im Klimakterium. Sie können bis zu 30-mal am Tag auftreten. Anzahl und Stärke sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Erklären lassen sich die Hitzewallungen dadurch, dass der schwankende Hormonspiegel das Temperaturzentrum im Gehirn ungünstig beeinflusst und falsche Meldungen weiterleitet. Da aber nicht alle Frauen mit einem schwankenden Hormonspiegel darunter leiden, scheint es noch weitere Einflussfaktoren zu geben. Mit den Hitzewallungen einhergehen Schweißausbrüche. Außerdem erhöht sich der Pulsschlag während einer heißen Welle. Dies kann u. a. Gefühle von Ängstlichkeit erklären.

Durch den sinkenden Östrogenspiegel verschlechtert sich die Durchblutung von Schamlippen und Scheidenschleimhaut (trockene Scheide). Dies führt dazu, dass die Vagina empfindlicher wird, weil die Schleimhäute dünner, trockener und schneller verletzbar sind. Bei sexueller Erregung dauert es länger, bis die Scheide feucht wird.

Therapiemöglichkeiten


Es stehen verschiedenste Therapieformen zur Verfügung. Am meisten verbreitet war bisher die Hormonersatztherapie. Die Grundidee dieser Methode ist es, die Beschwerden dadurch zu lindern, dass die abnehmenden eigenen Hormone (Östrogen, Progesteron) durch chemische Hormone in Medikamentenform ersetzt werden. Obwohl diese Therapie meist zuverlässig wirkt, können oder wollen nicht alle Frauen künstliche Hormone nehmen.

Als Alternative stehen Frauen pflanzliche Arzneimittel zur Verfügung. Das Angebot reicht von Arzneimitteln aus der Apotheke bis zu Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Supermarkt oder der Drogerie.

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femi-loges® Anwendungsgebiete: Zur Besserung der durch die Wechseljahre bedingten psychischen und neurovegetativen Beschwerden wie Hitzewallungen/Schweißausbrüche, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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